75 Jahre Eishockey

Die Kölner Oberligajahre bis zum Jahr 1964

Köln (hhk). Die Zeit in der Oberliga bis zum Jahr 1964 war wahrlich keine erfolgreiche für den Kölner EK. Von 146 Spielen wurden gerade einmal 19 gewonnen. 119 Mal verließ man als Verlierer das Eis, in den restlichen Partien stand letztlich ein Unentschieden zu Buche. 

Mehrfach reichte es nur durch Entscheidungen am "grünen Tisch" zum Klassenerhalt, weil die Liga aufgestockt oder in die Gruppen Nord und Süd aufgeteilt wurde. In diese Zeit fiel auch die Gründung der Bundesliga 1958. Die Oberliga, in der auch der Kölner EK spielte, wurde dadurch zur zweithöchsten Spielklasse. Geprägt wurde diese Periode durch einen Besitzerwechsel des Eis- und Schwimmstadions. 1959 übernahm die "Eis- und Schwimmstadion-Betriebs-Gesellschaft mbH", eine hundertprozentige Tochter der Stadt Köln, die Sportstätte von der Firma Linde. 1. Direktor der mbH wurde der Lokalpolitiker Hans Grün. Den seit 1936 tätigen technischen Leiter, Arthur Vollstadt, ernannte man zum "hauptamtlich tätigen Geschäftsführer". Schon bald nach der Übernahme begannen Planungen für die Überdachung einer Eisfläche, die Bauarbeiten starteten dann 1962.

Für das Eishockeyteam bedeutete dies, dass man zwei Spielzeiten lang auf die Nebenbahn ausweichen musste. Die erhielt dafür eine Zusatztribüne für insgesamt 1.200 Zuschauer. Und auch sportlich markierte das Jahr 1962 einen Wendepunkt: Die sportlichen Misserfolge der Vorjahre waren nämlich in erster Linie der Tatsache geschuldet, dass kein hauptamtlicher Trainer das Team betreute. Dies änderte sich erst 1962 mit der Verpflichtung des Holland-Kanadiers Dany Smit. Der konnte zwar den Abstieg in die Drittklassigkeit 1964 nicht verhindern, Dany Smit hatte aber durch engagierte Nachwuchsarbeit bereits die Weichen für eine erfolgreichere Zukunft gestellt.

Letzte Änderung: Donnerstag, 02.02.2012 12:45 Uhr

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