Zöllner am Flughafen Köln/Bonn haben in einer Luftpostsendung am 22. Januar Kokain entdeckt. Angemeldet hatte der Absender aus Mittelamerika Souvenirs. Röntgenaufnahmen des Pakets veranlassten die Zöllner, sich dessen Inhalt genauer anzuschauen.
Tatsächlich enthielt das Paket ein Souvenir, ein buntes
Holzhäuschen. Die Bodenplatte des Häuschens zog jedoch
die besondere Aufmerksamkeit der Kontrolleure auf sich. Im Inneren
der Platte entdeckten sie in Stanniol verpacktes Kokain, insgesamt
110 Gramm. "Auch scheinbar harmlo-se Urlaubsmitbringsel
können es in sich haben, aber der Zoll hat auch hier den
Drogenschmuggel erfolgreich verhindert", so Gerd Plinz,
Pressesprecher des Hauptzollamtes Köln
Die Sendung wurde sichergestellt und an die Zollfahndung
weitergeleitet. Diese führt die weiteren Ermittlungen.


