DNL-Haie punkten im Abstiegskampf

Auf 0:4-Niederlage folgt 5:4-Erfolg gegen Berlin

Zwei Gesichter zeigte die DNL-Mannschaft der Haie am Wochenende des 21. und 22. Januar. Zunächst verlor sie nach einer schwachen Leistung am 21. Januar gegen die Eisbären Juniors Berlin sang- und klanglos mit 0:4, dann rehabilitierte sie sich am Folgetag mit einer kämpferisch starken Vorstellung und einem 5:4-Erfolg. 

"Nach dem Rückfall in alte Zeiten am Samstag habe ich von der Mannschaft ein anderes Auftreten am Sonntag verlangt," stellte Cheftrainer Rodion Pauels nach dem zweiten Spiel zufrieden fest.

Am Samstag stand es bereits nach 30 Minuten 0:4. Die Haie konnten sie sich nur wenige Torchancen erarbeiten, auf der anderen Seite kassierten sie diverse unnötige Treffer. Schwer hatten es beide Teams im Schlussdrittel, denn wegen eines technischen Fehlers an der Eismaschine konnte das Eis in der zweiten Drittelpause nur zur Hälfte frisch zubereitet werden.

Am Sonntag herrschten dann wieder einwandfreie Bedingungen, nachdem eine Ersatzmaschine aus der Lanxessarena beschafft worden war.

Diese Partie war an Spannung kaum zu überbieten. Viermal gingen die Gäste in Führung, ebenso oft glichen die Haie aus und in der Schlussphase erzielten sie ihrerseits das nicht unverdiente 5:4-Siegtor.

Dennis Fomynich setzte mit einem satten Schuss nach Zuspiel von Marius Schmidt in der 13. Minute ein erstes Zeichen in Richtung Berliner Tor. Damit glich er die frühe Berliner Führung aus. Kein Kapital konnten die Haie aus einer zweiminütigen doppelten Überzahl schlagen.

Der schnellen Führung zum 1:2 bereits nach 49 Sekunden im zweiten Drittel folgte der Ausgleich durch Dennis Palka, der den Berliner Torhüter geschickt austanzte, während eine Strafzeit gegen die Gäste angezeigt war. Höchst unglücklich fiel das 2:3, als der Querpass eines Kölner Verteidigers vom Linienrichter abgefälscht und zu einer Maßvorlage für den Berliner Stürmer Feodor Boiarchinoiv wurde.

Eine starke Leistung bot Haie-Goalie Raphael Leibfried, der in der 44. Minute glänzend gegen Vladislav Filin parierte. Wenige Sekunden später traf auf der anderen Seite Kevin Piehler zum erneuten Ausgleich. Mit einem unhaltbaren Volleyschuss von der blauen Linie brachte Domini Lascheit die Eisbären wenig später zum vierten Mal in Führung. Mit viel Einsatz überstanden die Haie danach eine Unterzahl und schafften in den letzten zehn Minuten noch die Wende. Florian Lüsch glich mit einem Schuss in die kurze Ecke aus und dann führte eine schöne Kombination von Niklas Solder über Anton Latuske zum 5:4 durch Jörg Noack. Mit tollem Einsatz wehrten die Haie in den folgenden fünf Minute die Bemühungen der Berliner ab, noch zum Ausgleich zu kommen.

In der Tabelle schoben sich die Pauels-Schützlinge auf den achten Platz vor und sind nun punktgleich mit dem EV Füssen auf Platz 9 und dem SB Rosenheim auf Rang 7.

Weiter geht am kommenden Samstag (17.00 Uhr) mit dem Derby gegen die Düsseldorfer EG.

 

Samstag: KEC - Eisbären 0:4 (0:2, 0:2, 0:0)

Tore: 0:1 Alex Trivellato (Gino-Mike Blank) 15:11. 0:2 Gino-Mike Blank (Franz Bertholdt, Dimitry Butasch) 18:15; 0:3 Christian Konopatzki (Vladislav Filin, Jonas Müller) 25:42; 0:4 Alex Trivellato (Überzahl-Tor) (Vladislav Filin, Dominik Lascheit) 9:19

Strafminuten: KEC 10, Eisbären 16

Torschüsse: KEC 28. Eisbären 32



Sonntag: KEC - Eisbären 5:4 (1:1, 1:2, 3:1)
Tore: 0:1 Christoph Kabitzky (Überzahl-Tor) (Feodor Boiarchinov) 8:48; 1:1 Dennis Fominych (Marius Schmidt, Dennis Palka) 12:12; 1:2 Vladislav Filin (Alex Trivellato, Nico Ehmann) 20:49; 2:2 Dennis Palka (Dennis Fominych, Marius Schmidt) 29:27; 2:3 Feodor Boiarchinov (Unterzahl-Tor) (ohne Assist) 38:19; 3:3 Kevin Piehler (ohne Assist) 44:40; 3:4 Dominik Lascheit (Vladislav Filin, Christian Konopatzki) 46:00; 4:4 Florian Lüsch (Kevin Piehler) 51:20; 5:4 Jörg Noack (Anton Latuske, Niklas Solder) 54:50

Strafminuten: KEC 18, Eisbären 16

Torschüsse: KEC 34. Eisbären 31

Letzte Änderung: Mittwoch, 25.01.2012 14:48 Uhr

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