Weiß (ks). "Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal so lange dabei bin", erklärte Beate Mais von den "Lösigen Wievern" mit einem Schmunzeln. Seit über 20 Jahren stellen die Damen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) ein mehrstündiges Sitzungsprogramm zusammen.
Die Auftritte werden dabei allesamt von Kräften aus den eigenen Reihen dargeboten. "Wir setzen uns im Laufe des Jahres zusammen und überlegen uns ein Motto, dann tauschen wir mit anderen KFD-Frauen die besten Nummern aus", so Beate Mais, und "anschließend passen wir die Stücke unseren Bedürfnissen an." Damit ist alles, was bei den "Löstigen Wievern" zu sehen ist, selbst gemacht: nicht nur die Programmpunkte, sondern auch die Kostüme und das Bühnenbild. Sogar für die Verpflegung sorgen die Damen selbst. Und genau das scheint das Erfolgsrezept der "Wiever" zu sein, denn alle fünf Sitzungen dieser Session waren schon früh ausverkauft. Zur sechsten Veranstaltung werden traditionell die Senioren eingeladen. "Das ist schon ein Fulltime-Job", fasste Beate Mais zusammen. Trotzdem springt niemand ab, ganz im Gegenteil: Es sind genug junge Frauen an Bord, die die Erfolgsgeschichte weiterführen können. Und dass das alles einen riesen Spaß macht, konnte man im Pfarrheim St. Georg sehen. Mit Temperament, Witz und Ironie hatten die "Wiever" die richtige Mischung gefunden, um ihre Gäste zu verzaubern. Und das passte dann haargenau zum diesjährigen Motto "Wießer Hokus Pokus."


