Auf festem Fundament

"Saure Zitronen" für die Bahnbögenn Oberbürgermeister

Köln (bw). Der Kölner Verkehrsverein hatte geladen und zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik kamen. Auf die Vergabe der "Sauren Zitrone" angesprochen, die jedes Jahr an unrühmliche Plätze verliehen wird, konnte Schwieren, Vorsitzender des Kölner Verkehrsvereins keinen spezifischen Träger nennen.

"Soviel saure Zitronen, wie die Bahnbögen in Ehrenfeld gekommen hätten, war kein Zuständiger bei der Bahn bereit diese anzunehmen." Das Reiterdenkmal am Heumarkt beschäftigt den Verkehrsverein auch schon seit Jahren. Das Denkmal selber ist restauriert nur nicht der Sockel. Für ihn werden laut Kölner Verein weit über eine Million Euro veranschlagt. Doch es ist kein Geld im Stadtsäckel.
Diesen Wink mit dem Zaun­pfahl, griff Oberbürgermeister Jürgens Roters gerne auf und fragte direkt nach: "Geht es auch Tacken preiswerter?" Roters erläuterte, dass es ihm klar sei, das in Köln noch viel gemacht werden müsste. Ihm liegt jedoch das Dom-Umfeld sehr am Herzen und freute sich, das Geld, das aus dem Konjunkturpaket zwei stammt, in Straßenbau, Schulrenovierung und Energieeinsparung einsetzen zu können. Geschnürt hatte es noch sein Amtvorgänger, Fritz Schramma, der die Dankesworte schmunzeld annahm.

Letzte Änderung: Donnerstag, 19.01.2012 15:23 Uhr

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