Köln (bw). Der Kölner Verkehrsverein hatte geladen und zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik kamen. Auf die Vergabe der "Sauren Zitrone" angesprochen, die jedes Jahr an unrühmliche Plätze verliehen wird, konnte Schwieren, Vorsitzender des Kölner Verkehrsvereins keinen spezifischen Träger nennen.
"Soviel saure Zitronen, wie die Bahnbögen in Ehrenfeld
gekommen hätten, war kein Zuständiger bei der Bahn bereit
diese anzunehmen." Das Reiterdenkmal am Heumarkt
beschäftigt den Verkehrsverein auch schon seit Jahren. Das
Denkmal selber ist restauriert nur nicht der Sockel. Für ihn
werden laut Kölner Verein weit über eine Million Euro
veranschlagt. Doch es ist kein Geld im Stadtsäckel.
Diesen Wink mit dem Zaunpfahl, griff Oberbürgermeister
Jürgens Roters gerne auf und fragte direkt nach: "Geht es
auch Tacken preiswerter?" Roters erläuterte, dass es ihm
klar sei, das in Köln noch viel gemacht werden müsste.
Ihm liegt jedoch das Dom-Umfeld sehr am Herzen und freute sich, das
Geld, das aus dem Konjunkturpaket zwei stammt, in Straßenbau,
Schulrenovierung und Energieeinsparung einsetzen zu können.
Geschnürt hatte es noch sein Amtvorgänger, Fritz
Schramma, der die Dankesworte schmunzeld annahm.


