Köln. Nach dreiwöchiger Winterpause bestritten die Volleyballerinnen des FCJ Köln ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr. Gegen die Damen vom SG Langenfeld dominierten die Kölnerinnen und siegten mit einem klaren 3:0.
"Es hat Spaß gemacht, endlich wieder mit meinen Mädels ein Saisonspiel zu bestreiten", sagte Kölns Außenangreiferin Marina Wagner nach dem deutlichen Sieg (25:12, 25:20, 25:16).Trotz der spielfreien Zeit riefen die FCJ-Damen eine tolle Leistung ab. Lediglich 60 Minuten brauchten die Kölnerinnen für die Hinspiel-Revanche. Schließlich waren es die Langenfelderinnen, die den Kölnerinnen in der Hinrunde ihre einzige Saisonniederlage beibrachten. Für FCJ-Trainer Jimmy Czimek ein Motivationsschub: "Natürlich verlieren wir generell nicht gerne - aber auf keinen Fall zweimal gegen den gleichen Gegner".
Die Kölnerinnen begannen druckvoll und konnte sich schnell
mit 4:0 absetzen. Über 12:7 und 18:9 spielten sie sich in
Front und ließen ihrem Gegner beim 25:12 im ersten Satz keine
Chance. Dass Langenfeld guten Volleyball spielen kann, zeigte das
Team zu Beginn des zweiten Satzes. Kölns Coach reagierte
schnell und nahm bereits beim Spielstand von 11:14 seine zweite
Auszeit. Diese schien zu fruchten und seine Spielerinnen, bei denen
die Abstimmung im Angriff nach der längeren Pause
verständlicherweise noch ein wenig hakte, punkteten mit
einfachem Angriffsspiel sechsmal in Serie und zogen vorentscheidend
auf 17:14 davon. Diesen Vorsprung konnte das Kölner Team bis
Satzende nicht nur verteidigen, sondern zum 25:20 leicht ausbauen.
Den Grundstein für den Gewinn des dritten Satzes legten die
Kölnerinnen früh. Einen 6:8-Rückstand wandelten die
Kölnerinnen in eine 11:8-Führung um und bauten diese im
weiteren Satzverlauf insbesondere durch druckvolle Angriffe und
gutes Aufschlagspiel aus, so dass auch dieser Durchgang mit 25:16
ungefährdet an die Kölnerinnen ging.
"Das macht Lust auf mehr", sagte der Kölner Trainer
und war sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams in diesem
wichtigen Rückrundenauftaktspiel: "Die Mannschaft
wächst immer mehr zusammen und schafft es auch, sich aus
Schwächephasen mit cleverem Spiel zu befreien. Allerdings
haben wir auch gesehen, woran wir in der kommenden Woche weiter
arbeiten müssen - doch mit einem solchen Sieg im Rücken
macht das natürlich deutlich mehr Spaß".


