Bäume wurden gewünscht

Neuanpflanzungen durch Bürgerhaushalt ermöglicht

Köln (ha). Als Reaktion auf den ersten Bürgerhaushalt pflanzen Mitarbeiter des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen zurzeit neue Bäume in der Stadt. Mit der Aktion sollen Lücken geschlossen werden, die aufgrund von Fällungen entstanden waren. 

"Die Verkehrssicherungspflicht macht es erforderlich, dass nicht mehr standsichere Straßenbäume entfernt werden müssen, um die Verkehrsteilnehmer und Passanten vor Schäden zu schützen", erläutert Amtsleiter Manfred Kaune den Hintergrund in der Sache. Im Rahmen des Bürgerhaushalts hatten zahlreiche Teilnehmer für die Schließung dieser Lücken im Stadtbild votiert. "Deshalb pflanzen wir momentan die erste Hälfte von 140 Straßenbäumen. Weitere 220 Pflanzungen werden folgen", so Kaune. Während die Finanzierung der ersten Bäume durch die Mittel aus dem Bürgerhaushalt erfolgt, werden die weiteren Maßnahmen unter anderem durch die Einnahmen aus der sogenannten Bettensteuer getätigt. Die Kosten pro Baum belaufen sich nach Aussagen der Stadtverwaltung auf circa 1.200 Euro.
Neben Lindenthal, und Rodenkirchen liegt ein Fokus der stadtweiten Aktion in der Innenstadt. So wurden in der Trajanstraße mehrere Götterbäume gepflanzt. Eine Windhose hatte zuvor die Fällung von sieben Bäumen notwendig gemacht. Vor allem wetterbeständige Bäume wie Ahorn, Robinie und Linde sollen das Stadtbild in den kommenden Jahren verschönern. "Wir pflanzen besonders resistente Bäume, denn aufgrund der gestiegenen Hitzequellen in der Stadt sind die Bäume gestresst", berichtet Gartenbauingenieur Johannes Stuffrein.

Letzte Änderung: Donnerstag, 05.01.2012 10:27 Uhr

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