Köln (ha). Im kommenden Jahr begehen die Bundesrepublik Deutschland und die Volksrepublik China ihr 40-jähriges Jubiläum der diplomatischen Beziehungen mit zahlreichen Veranstaltungen. Nordrhein-Westfalen präsentiert in diesem Rahmen das erste "China-Fest".
Da zudem Köln und Peking auf eine 25-jährige
Städtepartnerschaft zurückblicken können, rückt
die Domstadt in den Fokus der bundesweiten Aktivitäten.
Im Ostasiatischen Museum stimmte Oberbürgermeister Jürgen
Roters zahlreiche Gäste auf die kommenden Monate ein. Neben
einer Demonstration des traditionellen Tai-Chi und Qi Gong durch
Sportler erfreuten sich die Gäste an einem
kölnisch-chinesischen Buffet. Zuvor unterstrich Roters die
Bedeutung der Beziehungen zum asiatischen Wirtschaftsriesen.
"Durch die Stadtpartnerschaft eröffnet sich für
Köln ein wichtiger Standortvorteil", so der OB.
Den Auftakt des China-Jahres macht am 11. Januar eine
Frühlingsfestgala zum chinesischen Neujahr auf der
MS-Rheinenergie. Im April präsentiert sich die Volksrepublik
zudem auf der "Art Cologne".
Am 23. Juni startet die 11. Kölner Kinder- und Jugendolympiade
mit Präsentationen und Showwettkämpfen chinesischer
Disziplinen. Der September steht im Fokus der Kultur. Neben
Malerei- und Fotoausstellungen sorgen auch Tanz-, Opern- und
klassische Musikevents für Highlights. Unter anderem gastiert
das Beijing Symphony Orchestra in der Philharmonie.
Das Chinese Film Festival Cologne 2012 im Filmhaus sowie ein
internationales Finanzmarktforum runden einen facettenreichen
Terminkalender im Zeichen des Drachen ab. Von September bis
Dezember präsentiert das Museum für Ostasiatische Kunst
darüber hinaus Schätze des chinesischen Kaiserhofes aus
dem 17. und 18. Jahrhundert. Informationen unter www.chinajahr-koeln.de


