Musikalische Vielfalt unter Beweis gestellt

Gelungene Premiere des 1. Ostheimer Adventskonzerts

Ostheim (sf). Ein Jazz-Pianist begegnet einem Gospelchor, eine Big Band trifft auf eine Querflötengruppe: Die Besucher in der Evangelischen Auferstehungskirche erlebten beim 1. Ostheimer Adventskonzert ein vielseitiges, musikalisch bunt gemischtes Programm.

Der Gospelchor "Singing beeches" eröffnete den Reigen mit englischsprachigen Gospels und versetzte das Publikum von Anfang an in vorweihnachtliche Stimmung. Besinnliche Klänge standen während des Konzerts im Mittelpunkt, doch ging das Programm weit über die klassischen Weihnachtslieder hinaus: Larissa Dekthia, Leiterin einer privaten Musikschule, begeisterte das Publikum beispielsweise mit russischen, hebräischen und georgischen Liedern.
Das erste Ostheimer Adventskonzert stand unter dem doppeldeutigen Motto "Open the door": Die Türen der Kirche öffneten sich für die Besucher zu einem kostenlosen Konzert, während den ohne Gage auftretenden Solisten und Gruppen keine musikalischen Grenzen gesetzt waren: Egal welche Musikrichtung gespielt wurde, alle Musiker aus Ostheim waren eingeladen, bei dem Konzert mitzuwirken. So erlebten die Besucher während des zweistündigen Konzertes erstmals die gesamte musikalische Bandbreite, die Ostheim zu bieten hat.
Chöre, Sänger, Instrumentalisten und unterschiedlichste Gruppierungen standen nacheinander auf der Bühne. wäh­rend der musikalischen Stilrichtung keine Grenzen gesetzt waren: Die Schülerband "Black Prelude" vom Heinrich-Heine-Gymnasium überzeugte mit ihrer Interpretation von Michael Jacksons "Man in the Mirror" und "tears in heaven" von Eric Clapton, während die beiden Musiktüftler Norbert Hensellek und Gaetano Chirico speziell für das Ostheimer Adventskonzert produzierte elektronische Musik erklingen ließen. Die Bläsergruppe des Herder-Gymnasiums bot dem Publikum ein weihnachtliches Potpourri und auch der zehnköpfige Frauenchor "Laetitia Cantandi" ließ weihnachtliche Töne erklingen. Musikstudent Robert Stolz überzeugte mit seiner Interpretation von Beethovens Chaconne in D-Moll auf der klassischen Gitarre, bevor Nico Grund, Leon Herrman und Max Rohde die Rockballade "Nothing else matters" der Hardrockband Metallica anstimmten.
Ermöglicht wurde das außergewöhnliche Adventskonzert durch das Engagement des Ostheimers Hans Herrmann und Pfarrerin Andrea Stangenberg-Wingerning von der Evangelischen Kirchengemeinde. "Wir wollten Ostheim zum Klingen bringen", erzählt Stangenberg-Wingerning. Dies ist den beiden Organisatoren bei der Premiere des Ostheimer Adventskonzertes erfolgreich gelungen: Die Zuschauer waren von jedem einzelnen Auftritt begeistert und spendeten viel Applaus. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Ereignis schnell zu einer Tradition im Veedel wird.

Letzte Änderung: Donnerstag, 15.12.2011 15:12 Uhr